Veröffentlichungen in der Presse
![]() |
||||
![]() |
||||
Henze + Partner:
Coaching | Beratung | Seminare
Business Coaching | Life Coaching
Power for Life-Mentaltraining
Führungskräfte-Training
Mitarbeiter-Training | Mitarbeiterseminare
Kürzlich hatte ich wieder einmal eine Seminar-Gruppe aus Deutschland hier. Und dabei ist mir aufgefallen, wie achtlos wir manchmal mit unseren Worten umgehen. Machen wir uns also ruhig einmal bewusst, welch „scharfes Schwert“ wir doch im Munde tragen. Eigentlich ist es wie mit allen Dingen, man kann sie zum aufbauen oder zum zerstören benutzen.
Dabei waren die Teilnehmer durchaus positiv gestimmt und es gab auch keine großen Differenzen unter ihnen. Und folgerichtig sind sie in ihrer Branche auch recht erfolgreich. Weil es sich aber um das Thema innerbetriebliche Kommunikation gehandelt hat, wurden sie durch verschiedene Übungen aufgefordert, sich einmal Gedanken zu machen, wie sich denn der gegenseitige Umgang verbessern ließe. Höflich, wie wir Menschen nun einmal sind, wurde so getan, als ob alles optimal läuft und die paar Dinge eigentlich auch gar nicht erwähnenswert seien. Prima, dann können wir ja das Seminar beenden und die Sonne und Landschaft Mallorcas genießen, dachte ich so für mich....
Über die lässig und fast nebenbei gestellte Frage, was denn geschehen müsse, um die wöchentlichen Meetings noch effizienter und erfolgreicher zu gestalten, wurde dann plötzlich doch deutlich, wie unterschiedlich die Ansichten in der Gruppe waren. Verständlich, denn es sind ja auch unterschiedlich Menschen mit höchst differenten Charakter-Eigenschaften, Einstellungen und Erlebnis-Hintergründen. Und genau diese positiv zu nutzen, ist ja die Kunst der erfolgreichen Kommunikation. Dass aber gerade sie nicht in den Schulen gelehrt wird, bleibt rätselhaft. Und das gilt natürlich auch und besonders für die Techniken der niederlagenfreien Konflikt-Lösungs-Strategien.
Das Wichtigste ist nun einmal eine positive Grundhaltung. Sogenannte JA-Menschen sind immer im Vorteil. Optimisten finden zwar keine anderen Umstände vor, als Pessimisten, aber sie können besser mit ihnen umgehen. Man erkennt sie an Formulierungen wie:
-wäre doch gelacht, wenn wir das nicht schaffen würden
-mal sehen, wie wir das hinkriegen
-finde ich gut diese Herausforderung oder
-was müsste geschehen, dass das nicht mehr passieren kann?
Nun sind wir aber durch Erziehung und Bildung oft zu Fehler-Vermeidern geworden und müssen uns später erst mühsam „umprogrammieren“. Einige der Ansätze, das zu erreichen, finden Sie hier:
-lernen Sie, über Ihre Gefühle zu sprechen
-seien Sie ehrlich, aber niemals verletzend
-nehmen Sie die anderen so an, wie sie sind und
-nehmen Sie sich selbst so an, wie Sie sind
-erkennen Sie Fehler als Lernschritte
-sagen Sie, was Sie gut finden
-sympathisieren Sie mit den Stärken des anderen
-machen Sie ehrliche Komplimente
-sagen Sie, wie man etwas verbessern könnte
-achten Sie auf die Qualität Ihrer Gedanken
-sprechen Sie klar, deutlich und liebevoll
Agnes Bojaxhiu, besser bekannt als Mutter Teresa hat einmal gesagt: „Lass es niemals zu, dass Du jemandem begegnest, der danach nicht etwas glücklicher ist.“
Sie wusste natürlich, dass das Glück nicht darin besteht, zu haben, was man mag, sondern zu mögen, was man hat.
Die Seminar-Teilnehmer sind nach drei Tagen übrigens mit den besten Vorsätzen nach Hause geflogen und haben ihre Umgangssprache seither auf dem vereinbarten Niveau gehalten. Dadurch ist nicht nur die Gruppe erfolgreicher geworden, sondern die Lebensqualität jedes einzelnen hat sich, auch im privaten Bereich deutlich erhöht. Aus den Rückmeldungen weiß ich, dass besonders eines dazu geführt hat. Es ist ein Vertrag mit sich selbst, einschließlich Datum und Unterschrift, der diesen Satz beinhaltet: AB JETZT ENTSCHEIDE ICH, WIE ICH REAGIERE!
Zwischen einem äußeren Reiz, z.B. dem Satz eines anderen und der eigenen Reaktion darauf, wird man sich künftig die Frage stellen: „wie will ich darauf optimal reagieren?“ Dadurch bleibt man im Denkhirn und lernt, seine Gefühle zu kontrollieren. Höflich ausgedrückt entgeht man so dem Reiz-Reaktions-Mechanismus, der nach der Evolutions-Lehre eher unseren Vorfahren zugeschrieben wird.
Albrecht Henze
Sitemap | Webverzeichnisse | © 2011 Henze + Partner
Formulare
zum Download